Kunst und Widerstand in Georgien
VeranstaltungenDer Widerstand in Georgien dauert an: Auf den Strassen, in Institutionen und in künstlerischen Ausdrucksformen. Während die Regierung den Druck auf freie Räume erhöht, fragen wir nach der Rolle unabhängiger Kunst im Autoritarismus und nach den Risiken für jene, die Unrecht benennen. Der Abend startet mit einer Performance von Andro Dadiani, anschliessend gibt es ein Gespräch mit Sopio Kolkhidashvili (art space Corridor, Tiflis). Moderation: Barbara Schellewald (Universität Basel).
Kunst und Widerstand in Europa: Performance mit anschliessender Diskussion
11. Mai 2026 | 19: 00 | Kaserne, Klybeckstrasse 1b, Basel

Der Widerstand in Georgien dauert an: auf den Strassen, in Institutionen, in Bildern, Körpern und Stimmen, aber jenseits der hiesigen Schlagzeilen. Während die autoritäre Regierung mit immer neuen Massnahmen gegen Pluralismus und freie Räume vorgeht, richtet der Abend den Blick auf Kunst unter autoritärem Druck: Wo bleibt Raum für unabhängige Kunst? Was kann sie dem autoritären System entgegenhalten? Und was steht für jene auf dem Spiel, die das Unrecht benennen?
Performance von Andro Dadiani. Im anschliessenden Gespräch spricht Andro mit Sopio Kolkhidashvili, Kunsthistorikerin und Leiterin des art space Corridor in Tiflis. Moderiert von Barbara Schellewald, Prof. em. Universität Basel.
Die Anny-Klawa-Morf-Stiftung organisiert die Veranstaltung in Kooperation mit dem Osteuropa-Forum der Universität Basel. Das «Forum Osteuropa» ist die Veranstaltungsreihe des Osteuropa-Forums zu Brennpunkten des Zeitgeschehens im östlichen Europa. Es bringt Stimmen, Perspektiven und Konflikte auf die Bühne, die oft ausserhalb des öffentlichen Fokus liegen.
