Selbstorganisation als Treiberin gesellschaftlichen Wandels?

Studien und Berichte
admin

Kann Selbstorganisation als Organisationsform eine Treiberin gesellschaftlichen Wandels sein? Und wie geht es Mitarbeitenden, welche in selbstorganisierten Unternehmen oder Organisationen arbeiten? Diesen Fragen ist unser Kooperationsprojekt mit der Hochschule für Soziale Arbeit an der Fachhochschule Nordwestschweiz nachgegangen.

In dieser dreiteiligen Publikation wird das Potenzial von selbstorganisierten Unternehmen für die Gesellschaft auf unterschiedlichen Ebenen untersucht und diskutiert.
In Teil I wird ein theoretischer Überblick hergestellt, um auf der Makroebene das Wirtschaftssystem und auf der Mesoebene verschiedene Organisationsmodelle zu beleuchten.
In Teil II werden Ergebnisse der ersten quantitativen Studie in der Schweiz zum Thema Selbstorganisation präsentiert. Für die Studie wurde ein Messinstrument entwickelt, um die Ausprägung von Selbstorganisation bestimmen zu können. Durch die Implementation von Selbstorganisation werden Veränderungen initiiert, die über die Veränderung von hierarchischen Strukturen hinausgehen. Mitarbeitende mit hohem Selbstorganisationsgrad sind insgesamt zufriedener. Ein entscheidender Faktor für das Gelingen einer Selbstorganisation ist ein partizipativer Transformationsprozess.
Von den Studienergebnissen ausgehend wird in Teil III der Publikation erörtert, was bei einer Transformation beachtet werden sollte und welches Potenzial Selbstorganisation für die Gesellschaft im Sinne von Spill-Over-Effekten haben könnte.

Sie können die Studie hier downloaden oder bestellen:

Die vorliegende Publikation ist das Ergebnis eines Kooperationsprojektes zwischen der Anny Klawa-Morf Stiftung und der Hochschule für Soziale Arbeit an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Beide Organisationen haben in der strategischen und operativen Gestaltung des Projektes eng und vertrauensvoll zusammengearbeitet.